Chronobiologisches Coaching

Tageschronik – ein Blatt pro Tag

Hinweise zu Ihrer Tageschronik

Wer in der Nacht gut schlafen will, muss auch am Tage gut leben

SchlafprotokollGut leben am Tage bedeutet, dass Ihr Tagesablauf im Einklang mit Ihrem eigenen biologischen Rhythmus steht, denn der Schlaf-Wach-Rhythmus fordert auch am Tage sein Recht. Wie weit berücksichtigt Ihre Tagesstruktur, ob Sie ein Früh- oder Spättyp sind? Welche Stressoren, inneren und äußeren Zwänge, Zeiträuber oder auch selbstschädigende Gewohnheiten haben sich über die Zeit eingeschlichen? Vielleicht ist schon einiges so selbstverständlich geworden, dass Sie es nicht mehr als störend wahrnehmen. Das Aufschreiben in Ihrer Tageschronik macht Ihnen diese Störungen eines »schlaffreundlichen« Tages wieder bewusst.

Gut leben am Tage bedeutet nicht, dass Sie auch am Tage ständig an den Schlaf der kommenden Nacht denken, dass Sie sich von vorneherein einschränken und vielleicht einer Abendeinladung nicht folgen, weil das späte Abendessen und Nachhause kommen Ihren Schlaf stören könnte. Ausnahmen und besondere Erlebnisse gehören zum guten Leben und runden es ab.

Deshalb empfehle ich Ihnen, auch die Tageschronik, ebenso wie Ihr Schlafprotokoll über 14 Tage zu führen, damit Ausnahmen mit ihrer Auswirkung auf den Nachtschlaf auch als solche erkennbar sind. Versuchen Sie, auch nach einer kürzeren Nacht, am Morgen zur gewohnten Zeit aufzustehen, um wieder in Ihren gewohnten Rhythmus einzuschwingen.

Bereits nach einigen Tagen werden Sie, wenn Sie Ihre Tages- und Nachtprotokolle anschauen, Zusammenhänge zwischen den Tagesgeschehnissen und Ihrer Schlafqualität erkennen und können vielleicht schon erste kleine Veränderungen testen.

Die folgende Tageschronik beinhaltet die Punkte, die bei vielen Menschen deutliche Auswirkungen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Schlafqualität haben. Sie können aber weitere Punkte hinzufügen oder auch Ihre ganz individuelle Tageschronik gestalten. Wichtig ist immer die schriftliche Dokumentation.

Erforderliche Angabe

Ihr Name

Meine Tageschronik vom

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Mein Start in den Tag

Beispiele: Griff zum Smartphone noch im Bett, Morgengymnastik, Wechselduschen, Frühstück 30 Minuten

Ihre Beschreibung

Mein Lichtkonto

Aufenthalt im Freien (Minuten gesamt und zu welcher Tageszeit), Bewegung draußen. Wie war das Wetter?

Ihre Beschreibung

Mein Arbeitstag

Stresssituationen und meine Reaktion darauf. Wie sehr hat mich das Stresserlebnis belastet? Wen habe ich heute gelobt oder wem einen Gefallen getan? Was habe ich zur Entspannung während des Arbeitstages unternommen? Überstunden? Gab es besondere Vorkommnisse positiv wie negativ?

Ihre Beschreibung

Meine Freizeit

Ihre Beschreibung

Mein Abendessen

Wann, was? Begleitumstände, zum Beispiel: Essen vor dem Fernseher, mit der Familie/Freunden, zu Hause oder im Restaurant? Alkoholische Getränke?

Ihre Beschreibung

Mein Tagesausklang

Mein letzter Bildschirmkontakt (Fernseher, Smartphone, PC), alkoholische Getränke nach dem Abendessen, Tätigkeiten während der letzten zwei Stunden vor dem Zubettgehen.

Ihre Beschreibung

Mein Fazit für heute

Was war heute besonders schön? Wer oder was war schwierig? Was habe ich heute geschafft? Was blieb unerledigt? Was möchte ich morgen besser/anders machen als heute? Worauf freue ich mich morgen?

Ihre Beschreibung

Zum Abschluss des Tages: Am Ende des Tages bin ich oft nicht da, wo ich hin wollte, aber immer da, wo ich letztlich sein muss. (Douglas Adams, britischer Schriftsteller)

Zur Einstimmung auf die Nacht: Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, das Lachen und der Schlaf. (Immanuel Kant)

Ich danke Ulrike Jung von VITAPAD für Ihre Unterstützung.