Über mich

Über mich

Nina Schweppe - Barrierefreie ErnährungsberatungWir alle müssen essen und trinken, ob wir mit oder ohne Behinderung, Krankheit oder sonstige Erschwernis leben. Ernährung ist so zu sagen das älteste Inklusionsthema der Welt. Da es uns alle betrifft, möchte ich einen ganzheitlichen barrierefreien Zugang für alle zu einem besseren Lebensstil und zu mehr Wohlbefinden ermöglichen. Deshalb habe ich mich 2016 entschlossen, eine berufsbegleitende Ausbildung zur Ernährungsbeaterin am Bildungswerk für therapeutische Berufe zu beginnen, die ich im November 2017 erfolgreich beendet habe.

Seit Ende 2001 bin ich als Sozialpädagogin im Beratungszentrum Sehen|Hören|Bewegen|Sprechen im öffentlichen Gesundheitsdienst der Freien- und Hansestadt Hamburg schwerpunktmäßig für Blinde und sehbehinderte Menschen tätig. Mein Hauptaugenmerk liegt vor allem darauf, meinen Klienten im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe mit den nötigen persönlichen und technischen Hilfen eine möglichst vollwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Eigenständigkeit in allen persönlichen Bereichen zu ermöglichen.

Faltblatt barrierefreie Ernährungsberatung Nina SchweppeDiesen Ansatz möchte ich auch im Rahmen der Ernährungsberatung umsetzen. Wer eine Ernährungsberatung besucht, hat vielfältige Fragen zum Essen selbst, zum Essverhalten, zur Zusammensetzung der Nahrung usw. Ich möchte Sie in die Lage versetzen, selbst Ihre Ernährung so zu gestalten, dass es Ihnen und Ihrem Körper zu Gute kommt. Ganz neu dazu können Sie sich hier meinen Flyer als (barrierefreie) PDF-Datei downloaden. Ein Klick auf das Titelbild genügt.

Was sind meine Qualifikationen?

Nach dem Schulabschluss begann meine berufliche Laufbahn im Sozialdienst des Berufsförderungswerkes Hamburg. Dort wurde nicht nur Wert auf die berufliche Rehabilitation der Klienten gelegt, sondern es wurden auch die sozialmedizinischen Lebensumstände berücksichtigt. Nur so konnte die Wiedereingliederung sowohl in die Arbeitswelt, als auch in die Gesellschaft und das engste Umfeld der Menschen gelingen.

Im Rahmen meines Studiums an der Evangelischen Fachhochschule des Rauhen Hauses in Hamburg habe ich großen Wert auf das Erlernen sozialmedizinischer Zusammenhänge gelegt. Meine Arbeitsweise hat sich durch diese Orientierung so entwickelt, dass ich bei der Beratung zunächst einmal die Bedürfnisse des/der Ratsuchenden im Blick habe und diese pädagogisch und im Rahmen meiner Möglichkeiten psychologisch und medizinisch sowie juristisch zu beleuchten.

Dieser Ansatz zieht sich bis heute durch meine berufliche Laufbahn, die mich im Rahmen meines Studiums in das heutige Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Hamburg in die Klassen für schwerstbehinderte Schüler/innen führte. Dort habe ich sowohl mit den Kindern mit Behinderung, als auch mit ihren Eltern, Geschwistern etc. gearbeitet. Ziel war es, die Inklusion der betroffenen Kinder in ihr familiäres Umfeld zu stärken und alle darin zu unterstützen, das beeinträchtigte Kind so »normal« wie möglich aufwachsen zu lassen. In diesem Zusammenhang wurde mir auch erstmals klar, welche tiefgreifende Rolle Ernährungsthemen im Zusammenleben spielen können.

Über die Dienststelle des damaligen Senatsbeauftragten (heute Dienststelle der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen) für Behindertenfragen, deren vorrangiges Arbeitsziel die Inklusion und Zusammenführung von Menschen mit und ohne Behinderung war, gelangte ich an meine heutige Arbeitsstelle im Beratungszentrum Sehen|Hören|Bewegen|Sprechen, wo ich bis heute als Beraterin sowie Gutachterin im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen tätig bin.